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Achtung das Pfarrbüro ist bis ca. Oktober in Breitenworbis!!!!!         

   St.Antonius Wallfahrtkirche Worbis   

Rekonstruierte Oehningerorgel:

Orgel- u. Chorkonzerte in der Klosterkirche
                              
 

                                                    
                                               

Orgel CD für 10 Euro zu erwerben und zu bestellen im Pfarrbüro. Inhalt: 

Inhalt CD.pdf
 Hörprobe bitte Bild unten anklicken


Durch die prachtvolle barocke Innenausstattung der St.Antoniuskirche in Worbis werden Erinnerungen an das einstige klösterliche Leben wach, auch wenn das Franziskanerkloster bereits 1825 aufgelöst wurde.    Ihr heutiges Aussehen erhielt die Kirche erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.    Zu erwähnen wäre hier besonders der barocke Hochaltar, die vier Nebenaltäre und die Kanzel. Diese besteht aus  in Schwarz- und Rottönen gehaltenem Stuckmarmor.

Das zentrale Bild des Hauptaltares zeigt den hl. Antonius von Padua. Neben den traditionellen Prozessionen führt seit mehr als 300 Jahren, um den 13. Juni, die große Wallfahrt zur St.Antoniuskirche.                   Gottesdienste finden ab dem 2. Ostersonntag bis zum letzten Sonntag vor dem Advent, jeweils um 10.00 h statt.    Über die Wintermonate findet der Gottesdienst in der St. Nikolauskirche statt.

Zur Geschichte:  Nach dem 30jährigen Krieg herrschte Priestermangel im Eichsfeld. So kam es, dass der Kurfürst und Erzbischof seine Zustimmung zur Errichtung einer Franziskaner-Niederlassung in Worbis gab. Er versprach sich von deren Arbeit großen Nutzen in der Seelsorge.   Nachdem die Franziskaner zunächst in Dingelstädt untergebracht waren und später dann in Worbis in ein Privathaus einzogen (das ehemalige Zisterzienserkloster in Worbis war zerfallen), errichteten sie aus Holz eine einfache Kapelle zu Ehren des hl.Antonius von Padua. Die feierliche Grundsteinlegung für den festen Bau eines Klosters und einer Kirche erfolgte am St. Antoniusfest 1668.       Die Baupläne stammten von dem berühmten italienischen Baumeister Antonio Petrini. Dem Armutsideal der Franziskaner entsprechend wählte er für das Worbiser Kloster einen schlichten Barockstil.     1670 wurde Worbis zum Studienkloster bestimmt, in dem der Ordensnachwuchs einen Teil seiner Studien absolvierte.        Seit 1765 gab es einige bauliche Umgestaltungen des Kircheninneren. Die Außenmauern wurden erhöht und die Kirche erhielt ein Tonnengewölbe. Die Seitenaltäre aus Marmor wurden aufgestellt. Das entsprach zwar nicht mehr der strengen Franziskanischen Armutsauffassung, es wurde dadurch jedoch eine Barockkirche geschaffen, die auf dem ganzen Eichsfeld einmalig ist.       Übrigens: der Baumeister hat diese Kirche ebenfalls in Fulda am Frauenberg errichtet. 

St. Nikolaus  Stadtkirche/Pfarrkirche                             Am Samstag um 18.00h Vorabendmesse.  Sonntags, von Advent bis Weißer Sonntag ist der Gottesdienst ebenfalls in der St. Nikolauskirche  jeweils um 10.00 h. Ab dem 2. Sonntag nach Ostern ist der Sonntagsgottesdienst dann wieder in der St.Antoniuskirche. Ebenfalls um 10. h .                                                  

Zur Geschichte:    

Der Turm entstammt dem 12. Jahrhundert. 1756 entstand ein Neubau. Durch einen Brand in Worbis 1860 wurde die Kirche zerstört und 1870 wieder neu errichtet mit einbezug von Teilen des Vorgängerbaues. 1878 wurde die neoromansiche Innenausstattung ausgeführt von der heute nur noch einige Figuren an der Kanzel und auf der Empore vorhanden  sind.  1999-2000 folgte wiederum eine Sanierung der Kirche. So wurde 2001 der Chorraum neugestaltet.

Altar und Ambo  stammen aus einem "Ursprungsblock" aus beige-gelbem Jurakalkstein. Die rechte Altarseite ist herausgebrochen. Aus ihr wurde der Ambo (Lesepult) gefertigt, an dem im Gottesdienst aus der Heiligen Schrift vorgelesen wird. Das Altar-Ambo-Ensemble erinnert daran, dass katholische Christen vom Wort Gottes und der Feier des eucharistischen Mahles leben.  Die Tischoberfläche des Altarblocks beließ der Künstler urwüchsig und rauh. An den Felsen und Jesu Wort an Petrus, dass er "auf diesem Felsen" seine Kirche bauen wolle, soll der Felsblock erinnern. Auf rauhem, unebenem Untergrund, dem Fels, die Eucharistie zu feiern, wäre zwar möglich, aber unpraktisch. Deshalb wählte man für den Altar eine Glasplatte, die sich harmonisch in das Gesamtbild des Kircheninneren einfügt.    Der Tabernakel findet sich ebenso in dieser Einheit. Er ist Aufbewahrungsort des eucharistischen Brotes. Die Patina aus Edelrost des Borten-Stahls soll den Übergang von irdischen und vergänglichen Leben hin zum Ewigen Leben symbolisieren. Rost steht für die Vergänglichkeit, danach folgt das ewige Leben bei Gott.  Drei Glaskristalle auf dem Tabernakel wählte der Künstler für die Heilige Dreifaltigkeit. Das "Ewige Licht" über dem Tabernakel wurde so in die Stele eingearbeitet, dass es in alle Richtungen erstrahtl. In der Dämmerung erinnert es an den brennenden Dornbusch, wo Jahwe seinen Namen offenbart: "Ich bin da".                          Für die Vergänglichkeit steht auch der aus Edeltrost-Patina gefertigte Ständer der Osterkerze, die ihrerseits wiederum das ewige Leben in der Anschauung Gottes symbolisiert. Das Zeichen für den Sieg Jesu Christi über den Tod.

Auch die Marien-(links) und die Nikolausstatue (rechts) im Altarraum wurde in das Gesamtkonzept einbezogen. Sie haben nun auf ansprechenden Konsolen ihren Platz. "Heilige" Sie erinnern uns an Menschen vergangener Zeiten, die den Menschen den Himmel offen halten.


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